Es war so gegen 6:30 (die Sonne ging gerade auf) als ich ins Bett kam. Wir haben gefeiert und das richtig dicke, nach belgischem Vorbild
Das sah dann so aus, daß einige lustige, sagen wir Trinkspielchen, gespielt wurden. Die Musik spielte und wir kaum auf unseren Stühlchen sitzen bleiben konnten, weil irgendjemand wieder mal eine 6 oder eine 9 gewürfelt hatte. Da muß man nämlich einen Stuhl weiterrutschen oder sich auf den Stuhl stellen… soweit das Vorspiel.
Während die anderen mal wieder ins Schlager gingen, blieb ich mit Juraté und Lucia daheim. Es sollte aber nicht weniger lustig werden. Denn kaum waren alle außer Haus, tauchten auch schon zwei torkelnde 16-jährige norwegische Mädels auf und machten sich über den übrig gebliebenen Alkohol her. Bemerkenswert war ihr sehr gutes Englisch. Insgesamt ist an dieser Stelle mal zu erwähnen, daß das deutsche Bildungssystem im Bereich Fremdsprachen deutlich hinter anderen Nationen hinterherhinkt! (und hier sind uns die Slowakei, Litauen, Frankreich, Norwegen, etc. um Welten voraus!)
Irgendwann, ich glaub es war kurz nach 2, sprich nach 3 Uhr Sommerzeit, kam Juraté auf die Idee „Let’s make pancakes“. So haben wir dann mitten in der Nacht noch Eierkuchen gefuttert und ich habe noch eine norwegische Spezialität kennengelernt: brauner Käse. Der schmeckt etwas süßlich und ist eigentlich nur auf einer Scheibe Wasa mit Himbeer-Marmelade zu ertragen, aber da schmeckt er richtig lecker!
Irgendwann gegen 4.30 Sommerzeit kamen dann die anderen aus dem Schlager wieder und es wurde noch lange geredet…
Schlagworte: Mentalität, Party