6.51 Uhr ist wirklich zu zeitig!

Irgendwie gehört es zu jedem Studentenwohnheim dazu und sogar in Norwegen bedient man diese Vorurteile: Jeder Student muß mal Bauarbeiten im Studentenwohnheim ertragen. Nachdem ich mich um die Studentenwohnheime in Mittweida gedrückt habe - ob das ein Vorteil war, kann ich nicht sagen - holt mich hier der Bauwahn ein.

Gestern wurde ich gegen 8 Uhr durch lautes Hämmern wach. Doch heute weckte man mich bereits 6.51 Uhr! Entsprechend verpeilt verlief der Rest des Tages. Es war kein Hämmern mehr, es war rohe brachiale Gewalt, die direkt unter meinem Bett verübt wurde. Man entfernte mittels Brecheisen (ja sogar das konnte ich hören) die Decken- oder Wandverkleidung des Ladens direkt unter meinem Zimmer. Das hörte sich dann ungefähr so an: klirr, knaaaaarxt, schramm, knaaaaarxt, schramm, schramm, knaaarxt, wums. Alles klar?

Leider war es weder rhythmisch, noch besänftigend dieser Krach in doppelter Zimmerlautstärke und ich beschloß schon um 7 Uhr aufzustehen. Auch die Etage über mir hatte ihre Freude an diesem morgendlichen Spektakel. Allerdings konnte ich dann von 11-13 Uhr relativ gut schlafen.

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