Trondheim, yeah!

Dieses Bild sagt doch alles:

Freitag um 7 gings los. Alle noch im Tiefschlaf und das sollte auch noch einige Stunden so bleiben. Gegen 8 waren wir dann in Lillehammer und haben den “Rest” abgeholt und weiter gings. Immer auf der E6 Richtung Norden. Vorbei an Häusern, die von Schlammlawinen fortgetragen wurden und Tundralandschaften, die ich live noch nie gesehen hatte.

Trondheim war viel größer, als ich mir das so vorgestellt habe, aber nicht weniger spannend. Nachdem wir im “Trondheim Vandrerhjem” eingecheckt hatten, gings auch schon zur “Kristiansten Festning”. Das ist eine Festung von 1681 mit nem kleinen weißen Festungshäuschen und vielen Kanonen ringsum. Dann gings auch gleich zur nächsten Attraktion, einer Aussichtsplattform in 120m Höhe mit einem fantastischen Blick über Trondheim und natürlich, wie kann es anders sein, einem Egon-Restaurant.

Natürlich sollte das noch nicht alles gewesen sein und wir wollten in die “Downtown”, um richtig Party zu machen. Wir sind dann zwar nur bis zum Fuße der “Kristiansten Festning” gekommen, aber die Party war für manche umwerfender, als uns lieb war. Ok es gab Wein für 100 Kronen und man konnte soviel trinken, wie man wollte - für Norwegen absolut spitze. Jedenfalls wird man noch in einigen Jahren von dieser einen Party in Trondheim am Fuße und korrekter Weise auch im Berg unter der “Kristiansten Festning” erzählen!

Als wir dann am nächsten Tag einigermaßen “putzmunter” am Frühstückstisch saßen, wunderten sich unsere norwegischen Buddies, wie gut wir die Party weggesteckt haben - das muß wohl am Wein gelegen haben. Keine Stunde später gings auch schon weiter zum hochkulturellen Programm. Nach einigen Speicherbauten am Fluß waren es nur einige Meter bis zur “Nidaros Domkirche”, die Krönungskirche und die größe Norwegens. Wir machten eine kleine Führung mit und waren nach nicht einmal einer halben Stunde wieder draußen und hatte Freizeit. Leider war das Wetter am Samstag sehr regnerisch und nicht wirklich einladend, aber wir haben dennoch einiges von Trondheim gesehen.

Am Abend gings nochmal in die City, in einen kleineren Club, der sich aber ziemlich schnell füllte. Wir feierten mal wieder ausgelassen und irgendwann gings auch wieder zurück in die Jugendherberge.

Am Sonntag merkte man uns die Partys nun langsam an, das Aufstehen viel schwerer. Dennoch hatten wir nur wegen einigen Leuten aus Lillehammer Verspätung. Entsprechend ruhig verlief dann auch die Busfahrt. Vielleicht auch deshlab, weil wir einige Lillehammerianer am Hafen von Trondheim abgesetzt haben… ;)

Zu Hause mußte ich dann erstmal eine Stunde schlafen und all die schönen Erinnerungen verarbeiten.

Trondheim wir kommen wieder! (weiß zwar noch nicht wann…)